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Energie die bewegt


Peugeot Partner Electrique Testbericht


Posted on 12.06.2014 , by Oliver Zechlin in Test . 1 Comment

Peugeot Partner Electrique Testbericht

Der Peugeot Partner Electrique – der „Plug-in Stadtlieferwagen“ wird im spanischen Peugeot-Werk Vigo gebaut und besitzt in der Schweiz eine Fünf-Jahres-Garantie. Der Einstiegspreis beginnt bei knapp über 32’000 Franken ohne Mehrwertsteuer. Das Testfahrzeug der Version „Urban Pack L1“ kam mit den Optionen ‚Flügeltüren asymmetrisch, hinten verglast mit Heckscheibenheizung und Scheibenwischer‘ (CHF 340), ‚Trennwand halbhoch, zerlegbar mit Trenngitter und Durchlademöglichkeit‘ (CHF 150), ‚CHAdeMO Schnellladedose‘ (CHF 790), und ’seitliche Schiebetür rechts verglast‘ (CHF 80) auf CHF 38’189 inklusive Mehrwertsteuer. Weitere Zusatzausstattungen wie Tempomat, Klimaanlage, Einparkhilfe, Bluetooth oder Navigationssystem sind ebenfalls möglich. Eine Anhängerkupplung ist leider seitens Peugeot nicht freigegeben.

Innenraum
In den Partner Electrique kann man dank der hohen Sitzposition sehr leicht einsteigen. Die Türen haben zwar nur zwei Türfangbandpositionen, der erste Öffnungswinkel ist jedoch gut gewählt: in dieser öffnen die Türen (nur) so weit das der Ein-/Ausstieg bequem möglich ist. Die Türen sind mit einem sehr guten und robusten Türseitenschutz aus Hartplastik versehen. Damit wird nicht nur das eigene Fahrzeug vor unachtsamen Parknachbarn geschützt – durch die über die Türbreite hinausgehende Plastikleiste verursacht man auch selbst durch Unachtsamkeit keine Türschäden an anderen Fahrzeugen.

Der Peugeot Partner hat neben dem bequemen Fahrersitz noch eine zweisitzige Bank. Die zwei Mitfahrersitze sind weniger komfortabel als der Sitz des Fahrers. Die Beifahrersitze können mittels hochwertig wirkender Senkmechanik, durch Zug an einer an der Sitzoberkante angebrachten Lasche, fluide geklappt werden. Türhaltegriffe sind über den Türen nicht vorhanden. Es gibt auch keine Fensteröffnungstaster an den Türen: diese findet man ungewohnt positioniert mittig im Cockpit. Die Schuhe machen nach dem Einstieg zuerst Bekanntschaft mit der grosszügigen Gummifussmatte – leider ist diese zu rutschig geraten. Den Händen geht es nicht besser: das Plastiklenkrad ist ebenfalls mit zu glatter Oberfläche ausgeführt. An Ablagen herrscht kein Mangel. Oftmals sind diese nicht optimal von der Grösse ausgestaltet, aber durch die Vielzahl findet sich schon ein passender Platz für die sieben Sachen.

Der Fahrerraum ist durch eine einfache Verkleidung vom Laderaum getrennt. Diese könnte man entfernen, und hätte auf einmal eine sinnvolle Verwendung für den wie üblich an der Windschutzscheibe angebrachten Rückspiegel. Allerdings würde die Entfernung der Dämmung drei Nachteile mit sich bringen: durch die Vergrösserung des Raumvolumens muss die Heizung mehr arbeiten (was Reichweite kostet), weiterhin würde es wohl im Fahrerbereich lauter werden – und dann war da noch das Thema Ladungssicherung und Schutz des Fahrers und der Beifahrer.

Cockpit
Die Anzeigekultur des Peugeot Partners ist bodenständiger Natur. Den Nutzer verwirrt kein optisches bling-bling, sondern empfängt ein reduziertes Bedienkonzept mit bekannten Elementen und Zeigerinstrumenten. Die Rekuperationsanzeige sitzt dort wo sonst der Verbrenner-Partner seinen Drehzahlmesser hat. Die Zeigeranzeige des Energieverbrauchs der zugeschalteten Heizung/Klimaanlage bringt etwas Farbe in die Mittelkonsole. Auch die Ladezustandsanzeige kommt in der traditionellen Zeigerdarstellung. Eingänglich, bekannt, verwirrt nicht. Selbst die Reserve-Kontrollleuchte ist wie beim Verbrenner-Geschwisterfahrzeug ausgeführt. Beim Erreichen des Reservebereichs wird fahrzeugseitig die Leistung der Klimaanlage oder Heizung verringert. Nach der Reserve kommt die Schildkrötenanzeige. Nun wird Heizung-/Klimaanlage unabhängig von der Schaltung deaktiviert und die Leistung des Antriebsstranges vermindert. Nun aber husch husch ans Ladegerät!, warnt ein Dauersignalton.

Den Tacho fand ich weniger gelungen. Die Geschwindigkeitsmarkierungen im Tacho sind nicht sonderlich Schweiz-kompatibel (10/30/50/70/90/110/130) – es ist optisch anstrengend den 80er Strich für die hiesig erlaubte Landstrassengeschwindigkeit zu treffen und zu halten. 30/50/60/80/100/120 wäre die Schweizer Wunschskalierung. Einen Tempomaten hatte der Testwagen nicht, ist aber als bestellbares Zubehör erhältlich.

Die ECO Taste deaktiviert die Klimaanlage so dass nur noch das Gebläse arbeitet. Bei Aktivierung der ECO Taste wird die positive Auswirkung auf die Reichweite, z.B. „ECO +7 km“ angezeigt. Dreht man den Temperaturregler auf „Rot“, d.h. heizen, wird der ECO Modus deaktiviert und die manuelle Klimaanlage springt an. Die Abwärme der Antriebseinheit wird nicht zu Heizzwecken genutzt.

Infotainment
Glücklicherweise kam der Partner Electrique ohne Navigationsgerät. Integrierte Navigationslösungen in dieser Preis- und Gattungsklasse nerven mich eher als das ich sie nutzen würde. Da greife ich lieber zum Handy oder portablen externen Gerät. Das einfache CD-Radio tut seinen Dienst, die Lautsprecher sind auf Kofferradioniveau. Mehr würde ich in einem Nutzfahrzeug auch nicht erwarten. Der Partner kommt sogar mit einem Lenkradsatellit zur Bedienung des Radios. Das Geld dafür hätte ich lieber in einem wertigeren Fahrstufendrehrad („Schalthebel“) verwendet gesehen. Nach einem Fahrzeugneustart („Anlassen“) spielt das Radio mit gedämpfter Lautstärke, obwohl dieses vor dem Ausschalten auf Lautlos//0 heruntergeregelt war. Beim Tragen einer polarisierten Sonnenbrille ist das obere mittig angebrachte Display (Radio, Verbrauch, etc.) nur noch schlecht ablesbar.

Beladen
Der dreisitzige Partner Electrique wird in zwei Karosserievarianten angeboten. Die Standardvariante L1 bietet auf 4,38 Meter Aussenlänge 3.300 Liter Ladevolumen, bei der 25 Zentimeter längeren Variante sind es 3.700 Liter und einer Nutzlast von 695 Kilogramm. Zielgruppengerecht gibt es diverse Konfigurationsmöglichkeiten von Seitenfenstern, Hecktüren und Trennwänden um Ansprüchen von Paketzustellern oder Handwerksbetrieben gerecht zu werden.

Sehr gut gefiel mir die Mechanik der etwas kleinen seitlichen Schiebetüre. Die Öffnungsmechanik macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Die Schiebetür läuft schön auf. Die Flügeltüren am Heck waren am Testwagen asymmetrisch geteilt (2/3 – 1/3); die kleinere Tür befindet sich auf der rechten Seite. Mittels Hebelsystem kann man den Türöffnungswinkel von 90° auf ca. 180° erweitern. Es besteht die Möglichkeit mit geöffneter rechter Türe zum Transport langer Gegenstände zu fahren. Die linke Türe wird dazu mit einem Riegel verschlossen gehalten.

Während der verbrennungsmotorangetriebene Peugeot Partner ein vollwertiges Ersatzrad unterhalb der Ladefläche trägt, ist dieser Platz beim Electrique durch die Batterie belegt. Das Ersatzrad wurde stattdessen im Laderaum befestigt – an einer sehr ungünstigen Stelle: im Durchladebereich der rechten Heckflügeltüre – eben jener bei der möglich ist bei langer Ladung geöffnet zu fahren. Da hat ein Peugeotianer nicht mitgedacht.

Aufladen
Die Ladezugangsklappen sind nicht verriegelt, haben eine Eingriff-Öffnung und werden von aussen durch Aufziehen geöffnet. Gut gefiel mir dass die Ladeklappen nur so gross wie notwendig sind. Der immer vorhandene und nicht verriegelte Typ 1 Zugang befindet sich vorne rechts am beifahrerseitigen Kotflügel. Der optionale CHAdeMO Zugang ist hinten links am fahrerseitigen Kotflügel untergebracht.

Optional kann der Partner Electrique mit einer Mode 4 (CHAdeMO) Schnellladungsdose geordert werden. Diese ermöglicht Ladeleistungen bis zu 50 kW. Wem CHAdeMO Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen, sollte die Gleichstromschnellladung auf alle Fälle mitbestellen. Nur mit dieser war z.B. unser Ausflug nach Bad Säckingen, direkt an der Schweizerisch-deutschen Grenze gelegen, mit relativ kurzem Ladehalt möglich. Wir luden in Baden bei einem zum EVite-Verbund gehörenden Lader der Firma ABB. Wenn dieser auch nicht mal mit 20 kW zu Werke ging – dies ist viel schneller als das was mit dem auf 8A Haushaltsladestrom begrenzten normalen Lader möglich ist.

Ein paar Minuten am CHAdeMO laden bringt auf die Schnelle doch eine gute Handvoll Kilometer Reichweite und erlaubt Fahrten die ohne Schnelllader nicht möglich gewesen wären. Die Schweiz ist mit CHAdeMO-Lademöglichkeiten glücklicherweise reichlich gesegnet. Das mitgelieferte Ladegerät (ICCB) kommt in der Schweiz mit einer Begrenzung auf 8A. Es gibt Ländervarianten die eine Umschaltung von 8 auf 14A erlaubt, mit entsprechend beschleunigter Verringerung der Ladezeit. Bei komplett leerer Batterie sind bei einer 8A Ladung ungefähr 15 Stunden Ladezeit einzurechnen. Das von Yazaki gefertigte ICCB kommt löblicherweise mit einem Aufhängeband. In der Betriebsanleitung wird explizit darauf hingewiesen das backsteingrosse Ladegerät zugfrei aufzuhängen, statt es nur am eingesteckten Stecker belastet baumelnd hängen zu lassen.

Die einzige Anzeige das geladen wird (aber nicht wie lange noch und mit welcher Leistung) ist eine kleine Kontrollleuchte im Kombiinstrument. Diese leuchtet während des Ladevorganges rot auf. Nach dem Aufladen erlischt sie. Ladebuchsen-/Steckerseitig erfolgt keine Ladeindikation. Dazu müsste man wiederum einen Blick auf die Kontrollleuchte des ICCB werfen. Dieses leuchtet grün während des erfolgreichen Ladevorganges, und blinkt grün nachdem das Aufladen beendet ist. Auch bei diesem Fahrzeug: eine grosse, von aussen gut sichtbare Ladezustandsindikationsanzeige (LED) im Armaturenbrett würde einiges zur „usability“ beitragen, und kostet nicht viel.

Die 12 Volt Bordnetzbatterie wird leider nicht vom ICCB oder der Hochvoltbatterie mitversorgt. Dies würde den gewerblichen Einsatz des Transporters noch robuster machen.

Fahrleistung & Antrieb
Der Elektromotor leistet 49 kW (67 PS) bei einem Drehmoment von max. 200 Nm. Damit sind mit hoffentlich gut gesichertem Ladegut die innerstädtischen Tempo 50 in ca. 5 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei Tempo 110 zugunsten von Effizienz und damit Reichweiten-Optimierung abgeriegelt. Der Peugeot Partner Electrique verhält sich wie ein Verbrenner-Fahrzeug mit normaler Automatik, d.h. das Fahrzeug rollt nach Lösen der Bremse langsam los.

Das Antriebskonzept wurde vom Peugeot iOn (bzw. Mitsubishi MEV) abgeleitet. Als wesentlicher Unterschied verfügt der Peugeot Partner Electrique jedoch über einen Vorderradantrieb, wodurch der grosse Laderaum des Partners mit Verbrennungsmotor erhalten blieb. Die beiden Lithium-Ionen-Batteriepakete mit zusammen 22,5 kWh wurden unterhalb des Fahrzeugbodens im Bereich der Hinterachse positioniert. Die insgesamt 80 Zellen müssen ohne zusätzliche Klimatisierung auskommen.

Der „normale“ Peugeot Partner hat ein „Grip Contol“ Wahlrad, welches der Electrique nicht hat. Mit diesem kann man zwischen Strasse/Schnee/Sand/Gelände umschalten. Je nach Modus wird die Antischlupf- und Stabilitätsregelung angepasst.

Reichweite und Verbrauch
Peugeot gibt den Partner Electrique mit 170 Km Reichweite nach dem europäischem Standartzyklus (NEDC) an. Dieser wird ohne zusätzliche Verbraucher wie Heizung, Klimaanlage und Beleuchtung gemessen. Den Durchschnittsverbrauch gibt Peugeot mit 17,7 kWh pro 100 Kilometer an. Wir erreichten sogar einen geringeren Verbrauch. Auf den gefahrenen 514 Kilometern lag unser Durchschnittsverbrauch bei 15,9 kWh pro 100 Kilometer. Dies beinhaltete alle Strassentypen, jedoch Schweizer Geschwindigkeit, oder darunter. Unsere gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit betrug moderate 42 km/h. Aufgrund der verbrauchsfreundlichen Jahreszeit konnten wir meist auch auf Klimaanlage und Heizung verzichten.

Fahren
Gestartet wird mit normalem Schlüssel. Bewährt und bekannt. Fuss auf die Bremse, mechanisch-klassische Handbremse gelöst, dann das Schaltstufendrehrad auf „D“ drehen – und los geht es. Das Schaltstufendrehrad ist ungewohnt, jedoch im Prinzip gut gelöst. Das im Cockpit platzierte Drehrad ist „out of ways harm“: sprich auch beim Durchladen von Transportgut ist nichts im Weg. Für Handwerkerhände dürfte das Drehrad allerdings von etwas soliderer Qualität sein. Ich erwarte in einem Transporter ja kein haptisches Wunder, pragmatisch und günstig soll er sein, aber: das Drehrad wird viel genutzt, ist eine Konstante im Bedienkonzept – da dürfte schon ein Euro mehr für ausgegeben werden, und der Benutzer ein gefühlt wertigeres und besser bedienbares Drehrad bekommen. Aus Metall, etwas grösser als im Testwagen (damit besser greifbar), und mit einer aussenliegenden robusten Gummierung würde das Fahren und speziell Rangieren (mit vielen Schaltstufenwechseln in Folge) angenehmer machen.

Die Rekuperationsleistung ist alltagsgerecht zurückhaltend, ohne Einstellmöglichkeiten. Auch elektroautounerfahrene Kollegen (die z.B. mal eben auf der Baustelle das Auto nutzen müssen) werden durch die Verzögerung nicht verschreckt. Die ECO Taste hat keinen Einfluss auf Motorleistung oder Ansprechverhalten.

Obacht: der Tacho ist sehr genau!

Aufgrund der hohen Sitzposition fährt sich der Peugeot Partner schön übersichtlich – zumindest nach Vorne. Für mich war es sehr gewöhnungsbedürftig ohne Schulterblick fahren zu müssen. Das Kurvenfahrverhalten ist solide. Ich erwartete etwas Wanken oder schwammiges Fahrgefühlt und wurde positiv überrascht.

Geräusche & Lautstärke
Ein Fussgängerwarnton bei langsamer Vorwärtsfahrt ist nicht vorhanden. Wenn ich auch ein Freund der elektrischen Stille bin: bei eingelegtem Rückwärtsgang würde selbst ich mir Passantenwarnpiepser wünschen, gerade in der getesteten nach hinten „undurchsichtigen“ Transportervariante. Auch eine optionale rückwärtige akustische Einparkhilfe würde dem Transporter gut zu Gesicht stehen.

Drei Sachen die zu hören waren: das strassenbahnähnliche Motorgeräusch (nicht störend), das doch recht laute Abrollgeräusch der Reifen, sowie bei schneller Autobahnfahrt und Wind ein (Wind-)Pfeifen. Ich vermute das Windpfeifgeräusch kommt von den oberen Windschutzscheibenecken. Die Windschutzscheibe ist nicht bündig in die Karosserie eingelassen. Anders als die riesigen Segelohrspiegel im kürzlich gefahrenen VW Caddy sind die moderaten Seitenspiegel des Peugeot Partner schön leise.

Hundetauglichkeit
Der Peugeot Partner mit seinem riesigen Laderaum hat natürlich Platz genug für eine oder mehrere Hundeboxen. Toni fühlte sich in einer solchen im Laderaum gut aufgehoben. Kritisch könnten dort allenfalls die Temperaturen werden. Klimaanlage und Heizung sind nur für den Fahrerraum vorgesehen, und werden durch die Zwischenwand vom Laderaum entkoppelt. Gesichert bietet auch die Zweipersonenbeifahrersitzbank genügend Platz für einen grossen Vierbeiner. Der davor liegende Fussraum ist allerdings etwas knapp und eher für maximal mittelgrosse Hunde tauglich. Akustische Ausreiser im Ultraschallbereich konnte ich auch bei diesem Elektrofahrzeug nicht feststellen.

Sonstiges
Der Peugeot Partner Electrique wird mit zwei Bedienungsanleitungen geliefert: Die Hauptbedienungsanleitung ist die des explosionsmotorbetriebenen Peugeot Partner, dazu gibt es noch ein Zusatzheft zu den Besonderheiten der Electrique Variante. Bei Durchsicht der Standardbedienungsanleitung merkt man mal wieder wie gut man es als Elektroautomobilist hat: Abgasentgiftungssystem, Partikelfilter, Wasser im Dieselfilter, Ölmangel – Schnee von Gestern. Überschwemmte Bereiche sollten lt. Bedienungsanleitung nicht durchfahren werden. Die zulässige maximale Wasserhöhe betragt 150 mm (Unterkante der Felgen) bei einer max. Geschwindigkeit von 10 km/h.

FAZIT
Wer gerne gemütlich und reichweiteoptimierend fährt findet in einem Kastenwagen ein gutes Fahrzeug. Einem Lieferwagen lassen andere Automobilisten noch am ehesten verbrauchsoptimierende Geschwindigkeiten ohne Gängelei durchgehen. Durch den tiefen Schwerpunkt kann man auch mit dem Partner Electrique rassig um die Kurven fahren – aber will man? Mich hat der Partner Electrique herrlich entschleunigt. Die hohe Sitzposition mag dazu beigetragen haben.

Der Peugeot Partner Electrique bietet einfachen Bedienkomfort, verschreckt nicht durch Spielereien. Passend zur Zielgruppe: weniger ist mehr. Ein paar mehr Extras dürften es allerdings schon sein. Sonderausstattungen die ich mir dazu bestellen würde: Tempomat, Sitzheizung, rückwärtige Parkpiepser, und wie beim Testwagen vorhanden CHAdeMO Schnelllader. Bei blickdichtem Kasten würde ich mir auch eine Rückfahrkamera und eine akustische Rückfahrwarnung einbauen lassen.

 

Links

Bedienungsanleitung Peugeot Partner

Bedienungsanleitung Peugeot Partner – Zusatz Electrique

 





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