AQQU

Energie die bewegt


Mercedes B 250 e – Testbericht


Posted on 07.09.2015 , by Oliver Zechlin in Test . No Comments

Mercedes B 250 e – Testbericht

Auch Daimler ist kein Frischling in Sachen Elektromobilität: Bereits 1906 offerierte Mercedes sowohl Hybridfahrzeuge, als auch reine ‘Mercédès Electrique’. Einen historischen Abriss zeigt Daimler auf der Webseite ‘Null Emission, volle Emotion: Elektromobilität bei Daimler – Geschichte der Elektrofahrzeuge mit Batterie’.

2007 testete Daimler die ersten elektrifizierten Smarts. Die zweite Generation des elektrischen Smart ging 2009 an den Start. 2300 verkaufte Fahrzeuge erfreuten (Firmen-)Kunden in 18 Ländern. Diese zweite Generation nutzte Batterien und Antriebsstrang von TESLA Motors. Mit diesem Modell machte ich 2012 meine ersten elektrischen Fahrversuche. Während Daimler für den 2011 auf der IAA vorgestellten und nun eingestellten Smart ED der dritten Generation, Batteriepacks und Antriebe der Firma Deutsche ACCUmotive bezog, kommt bei der 2013 auf der IAA lancierten B-Klasse Electric Drive wieder TESLA Motors als Lieferant zum Zuge. Für den Nachfolger des getesteten B-Klasse Electric Drive kündigte Daimler erneut einen Strategiewechsel an: Daimler arbeitet nun an einem eigenen Antriebsstrang und wird die Batteriepacks von einem neuen Lieferanten beziehen. Damals war ein teslafizierter Mercedes noch ein Stück weit Auszeichnung und cool, zukünftig würde ein solcher ein Bild von Unvermögen auf Seiten von Daimler-Benz vermitteln.

Die im Jahr 2011 500 Stück umfassende Kleinserie A-Klasse E-Cell hat es leider nie in der Verkaufskatalog geschafft, und wurde nur vermietet. TÜV Süd und die Zeitschrift auto motor sport bescheinigten der A-Klasse mit dem für Batterieunterbringung idealen Doppelboden 230 Kilometer Reichweite auf dem Rollenprüfstand. 2011 wohlgemerkt!

Der in China in Kooperation mit BYD gefertigte und hiesig nicht angebotene Denza (‘Billig B-Klasse’) kommt aktuell dank des dort verbauten 48.5 kWh Akkupacks auf 335 Prüfstandkilometer Reichweite. Das entspricht kundenfreundlichen 200 km ohne-Wenn-und-Aber. So muss es sein.

Zurück zur B-Klasse Electric Drive ‘Sports Tourer’, dem B 250 e: Das Fahrzeug basiert auf dem 2011 eingeführten konventionellen Kompaktvan. 2014 erfolgte die Auslieferung des Electric Drive zuerst in den USA, nicht in Europa. Dem US-Markt ist wohl auch die Umbenennung von ‘ED’ auf Electric Drive geschuldet – steht doch dort ‘ED’ für Erektile Dysfunktion wogegen die Firma Pfizer kleine blaue Pillen verkauft. Das blaue Gewand des Testwagens mag auch das Blut den Einen oder Anderen zur Wallung bringen, ist aber dem ‘Blau ist das neue Grün’ geschuldet: Warum auch immer werden Elektrofahrzeuge gerne mit blauer Farbe als Zeichen des lautlosen, lokal emissionsfreien aber kraftvollen Antriebs präsentiert.

Mercedes-Benz veröffentlichte eine CO2-Kalkulation zum Gesamtlebenszyklus des Fahrzeugs. Diese betrachtet Herstellung, Nutzung über 160.000 Kilometer und Verwertung. Dabei verursacht die benzinbefeuerte Version B 180 mit 30 Tonnen 32 Prozent (EU Strom-Mix) oder sogar 164 Prozent (Strom aus Wasserkraft) mehr CO2-Emissionen als die B-Klasse Electric Drive.

Kosten (in CHF)

B-Klasse Electric Drive 42’900
Sondermodell & Pakete 5’295
Ablage-Paket 295
Licht- und Sicht-Paket 460
Licht- und Sicht-Paket 500
RANGE PLUS 1’150
Spur-Paket 1’200
Exklusiv-Paket 1’690
Farbe Südseeblau metallic 800
Polsterung Leder schwarz 0
Rad LMR Vielspeichen Design 18” 0
Zierelemente Holzausführung Esche schwarz 0
Sonderausstattung 12’463
 4-Wege-Lordosenstütze 0
 Ablagebox unter Beifahrersitz 0
 Ablagebox unter Fahrersitz 0
 Aktiver Parkassistent 1’035
 Ambientebeleuchtung 185
 Armlehne klappbar im Fond 255
 Aussenspiegel heranklappbar 0
 COMMAND Online 4’525
 Doppelcupholder 0
 DVD-Player 0
 Fussmatte Electric Drive 0
 Gepäcknetz an Sitzlehnen 0
 Harman Kardon Logic7 Soundsystem 1’055
 Innenhimmel Stoff schwarz 0
 Innen- u. Aussenspiegel autom. abblendbar 0
 Intelligent Light System 2’150
 KEYLESS-GO 845
 Lenkrad- und Schalthebel Leder 0
 Live Traffic Information 0
 Memory Paket Fahrersitz elektr. verstellbar 500
 Rekuperation und Paddles 540
 Scheibenwischer mit Regensensor 0
 Scheinwerferreinigungsanlage 0
 Sidebags im Fond 575
 Sonnenblenden mit beleuchteten Spiegeln 0
 Spurhalte-Assistent 0
 TEMPOMAT 384
 Totwinkel-Assistent 0
 Verkehrszeichenerkennung 0
 Vordersitz rechts elektr. verstellbar, Memory 415
 Wärmedämmendes Glas dunkel getönt 0
 Windschutzscheibe heizbar 0
 Gesamtpreis inkl. 8% MWST 64’434

Antrieb & Batterie
Zum Zuge kommt ein 180 PS / 132 kW starker Asynchron-Elektromotor der ab dem ersten Antippen des Strompedals sein maximales Drehmoment von 340 Nm bereitstellt. Von Null auf Hundert sprintet die elektrische B-Klasse im Sport-Modus innert 7.9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist zu Gunsten der Reichweite auf 160 km/h beschränkt.

Die Energieversorgung übernimmt eine Li-Ion-Batterie mit 28 kWh Kapazität. Die Reichweite nach der praxisfremden NEFZ-Norm beziffert Daimler auf 200 Kilometer. Der Akkupack sitzt im sogenannten ‘Energy Space’ im Unterboden des Fahrzeugs. Dort sitzen bei der Erdgas Variante der B-Klasse (‘Natural Gas Drive’) die Gastanks.

Als uneingeschränkt empfehlenswerte Aufpreisoption bietet Mercedes-Benz das Paket ‘RANGE PLUS’ an. Damit bekommt der Kunde eine beheizte Windschutzscheibe, einen teilverkleideten Kühlergrill, besser isolierte Türen, und die Möglichkeit, die Reichweite um bis zu 15 Prozent zu erhöhen. Im Normalbetrieb nutzt der B-Klasse Electric Drive ca. 77 Prozent der Batteriekapazität. Durch ‘RANGE PLUS’ wird der temporäre ‘Range Extender’ zugeschalten: die Software gibt nun 93 Prozent der Batteriepaketleistung zum Laden und Abrufen frei. Dieser Modus könnte bei häufiger Nutzung die Batterielebensdauer verkürzen, und sollte somit nur genutzt werden, wenn die Reichweite für längere Strecken benötigt wird. Eine Auswirkung auf die Batteriegewährleistung (8 Jahre / 100.000 km) hat die Nutzung jedoch nicht: Auch nach acht Jahren sollte die Batterie noch 70 Prozent der ursprünglichen Kapazität anbieten.

Technische Daten

Mercedes B 250 E Kia Soul VW e-Golf
Länge 4360 4140 4254
Breite 1810 1800 1779
Höhe 1600 1600 1453
Radstand 2699 2570 2629
Reifen 205/60 R16 205/60 R16 205/55 R16
Wendekreis 11 m 10.6 m 10.8 m
Gewicht 1725 kg 1565 kg 1540 kg
Motorleistung 179 PS 109 PS 115 PS
Drehmoment 340 Nm 285 Nm 270 Nm
Vmax 160 km/h 145 km/h 140 km/h
0-100 7.9 s 11.2 s 10.4 s
Batteriakapazität 28 kWh 27 kWh 24.2 kWh
Reichweite NEFZ 200 km 212 km 190 km
cw-Wert 0.28 0.33 0.28
Kofferraum 501 Liter 281 Liter 305 Liter

Design
Die elektrische Variante der B-Klasse baut vier Zentimeter höher als die klassischen Benzin-/Diesel verbrennenden Modelle. Die optische Hochbeinigkeit wird durch Kunststoffblenden an den Radläufen gemindert. In der optionalen Ausstattungslinie ‘Electric Art’ zeigt der B 250 E Sendungsbewusstsein: auf Seiten- und Hecktür befindet sich der Schriftzug ‘Electric Drive’. Weiterhin zeigen die südseeblauen beziehungsweise zirrusweissen Zierelemente seinen blaublütigen Antrieb. Ohne diese Schriftzüge wäre er kaum als Elektrofahrzeug zu erkennen.

Innenraum
Die aussenliegenden Türgriffe fassen sich gut an. Die Türen haben allerdings nur zwei Rasterstufen. Es lässt sich leicht einsteigen, die hinteren Türen dürften gerne einen Tick weiter öffnen.

Der Fünfsitzer hat vorne sehr bequeme, schön konturierte und mannigfaltig einstellbare Ledersitze. Die Bedienelemente befinden sich in den jeweiligen Türen, nicht, wo ich zuerst suchte, am Sitz selbst. Dort lassen sich noch Feineinstellungen wie z.B. die Lordosenunterstützung vornehmen. Die inneren Türgriffe befinden sich an einer sehr gut greifbaren Stelle.

Die Sitzgurte der Vordersitze lassen sich ordentlich in der Höhe verschieben. Allerdings: die B-Säulenverkleidung besteht aus billig anmutendem Hartplastik. Unschön. Sitzgurte sind eine der ersten Berührungspunkte bei einer Testfahrt, da gewinnt man mit einer solch einfachen Verkleidung keinen Blumentopf. Haptisch ist der Mercedes Benz B-Klasse Electric Drive eine durchwachsene Sache. Wertig umgesetzte Innenraumdetails treffen auf Billigplastik.

Die zwischen den Achsen im ‘Energy Space’ mitfahrende Batterie erhöht den Boden hinter den Vordersitzen im Vergleich zur ‘normalen’ B-Klasse um ca. 3 cm. Auf den Rücksitzen mitfahrende Passagiere merken dies an den etwas stärker angewinkelten Knien. Vorne ist angenehm viel Platz. Im Fond geht es etwas beengter zu, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Der Mercedes hat leider nur auf einer Seite der Sonnenblende eine Dachhimmel-Ausbuchtung, zum Greifen der Blende. Halte ich mit meiner (dominanten) rechten Hand das Steuerrad fest muss ich mit der linken Hand quer vor dem Gesichtsfeld die Sonnenblende auf deren rechter Seite greifen. Warum wird hier gespart?

Das Fahrzeug verwöhnt mit vielen Ablagen. Die an der Front des Dachhimmels angebrachte Sonnenbrillenlade dürfte etwas grösser sein, um auch voluminösere Brillen aufnehmen zu können.

Der mit dem RANGE PLUS Paket ausgestattete Testwagen ist sehr gut gedämmt. Dies beeinflusst sowohl Akustik als auch Innenraumtemperatur positiv. Zur Beheizung und Kühlung des Innenraums ist die B-Klasse Electric Drive serienmäßig mit der Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC ausgestattet. Diese nutzt einen Hochvolt-PTC-Heizer und einen Hochvolt-Klimakompressor. Über den online-Dienst ‘Mercedes connect me’ kann der Fahrer das Fahrzeug zur individuell gewählten Abfahrtszeit – je nach Temperatur – vorheizen oder vorkühlen.

Ein Mercedes-Benz Niederlassungsmitarbeiter sagte mir bei Abholung des Fahrzeugs ich möge das Typ2 Ladekabel bitte nicht unter die Vordersitze schieben, da sonst die Gefahr besteht, das eines der dort befindlichen Kabel (Sitzverstellung, Heizung, etc.) in Mitleidenschaft gezogen wird. Dies ist kein Mercedes B-Klasse spezifisches Thema, ich war bislang allerdings noch nicht dafür sensibilisiert.

Cockpit
Das Cockpit ist übersichtlich gestaltet. Der links angeordnete Tacho gefällt mir nicht in seiner Position, ich würde ihn mir mittiger wünschen. Ich habe mir daher die digitale Geschwindigkeitsanzeige des Bordcomputers in die Mitte auf das Multifunktionsdisplay gelegt. Leider wurde dort die angezeigte Geschwindigkeit gerne von einem erkannten Tempolimit-Verkehrsschild überblendet. Dann wusste ich zwar, wie schnell ich fahren darf, aber wusste, nicht wie schnell ich aktuell fahre (ohne die Zeigerstellung auf dem linksseitigen Tacho zu erspähen – was nicht mit einem schnellen kurzen Blick geht).

Mittig unterhalb der Windschutzscheibe befindet sich eine Parkpilot-Anzeige, welche mittels Lichtsignalsegmenten die Distanz zum Vordermann oder Mauerwerk beim Einparken anzeigt. Das Relikt muss aus irgendeinem 90er Jahre Restlager bei Daimler stammen und passt so gar nicht zum aufgerufenen Kaufpreis. Benchmark für die beste Parkdistanz-Anzeige ist für mich BMW. Was mir beim Electric Drive sehr gut gefallen hat: im Dachhimmel befindet sich beim Kofferraum eine weitere Distanzanzeige. Diese unterstützt rückwärtiges Rangieren mit Schulterdrehung und Blick durch die Heckscheibe. Einfach, gut!

Das Klimaanlagen-Temperatur-Einstellrad sowie auch andere Bedienelemente, fühlen sich zu sehr nach leichtem, billigem Plastik an. Wertig geht anders. Bei diesem Kaufpreis dürfen die Knöpfe auch gerne aus Metall sein, statt nur so zu tun und kläglich daran zu scheitern.

Das ganze Cockpit ist sehr sachlich gehalten. Eine spielerische Note erhält es durch die Möglichkeit die Farbe der (optionalen) Ambiente-Beleuchtung auszuwählen.

Kofferraum und Variabilität
Der Batterie fallen leider die normalerweise längsverschiebbare Rückbank sowie die flach umlegbare Beifahrersitzlehne zum Opfer. Die Rücksitzlehnen lassen sich bei der elektrisch angetriebenen B-Klasse nur klassisch nach vorne umlegen. Eine weitere Umklappmöglichkeit gibt es nicht. Ein Tribut an die sich unter der Rücksitzbank befindliche Batterie. Auch ein Herausnehmen der Rücksitze ist nicht möglich. Immerhin gibt es keinerlei Einschränkungen im Kofferraum.

Die Heckklappe schwingt angenehm weit auf. Mit 1.81 Meter Körpergrösse passe ich gut darunter. Leider gibt es nur einen innenliegenen Griff in der Heckklappe, auf der rechten Seite, zum Schliessen. Linkshänder tun sich schwer. Auch der Heckklappenschlossfanghaken dürfte bei einem Premiumfahrzeug komplett abgedeckt, statt nur versenkt sein.

Fahren
Die Übersicht nach vorne ist, obwohl man sehr hoch sitzt, nicht sonderlich gut. Man kann nur erahnen wo das Fahrzeug beginnt. Die Aussenspiegel dürften etwas grösser sein.

Mit dem mercedestypischen Lenkstockschalthebel (welcher übrigens auch TESLA Model S verbaut ist) weich auf ‘D’ geschaltet und schon geht es fast lautlos los. Zum Schutz von Fußgängern und Radfahrern warnt der nicht deaktivierbare akustische ‘Umfeldschutz’ bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h. Oberhalb von 30 km/h ist dies nicht notwendig, da dort Wind- und Abrollgeräusche dominieren.

Das fahrzeugseitig vorgegebene Fahrprogramm nach dem Start ist immer der Economy-Modus. Dies lässt sich leider in den Einstellungen nicht permanent auf die Fahrerpräferenz ändern. Die Fahrprogramme im Überblick:

  • E+ (Economy Plus): Dieses Fahrprogramm ist ausgelegt für eine defensive Fahrweise und unterstützt gleichmäßiges Fahren. Die Leistung ist hier auf ca. 65 kW reduziert, die Höchstgeschwindigkeit verringert sich dadurch auf ca. 110 km/h in der Ebene. Per Kickdown bleiben jedoch eine Leistung von 132 kW und eine Höchstgeschwindigkeit bis 160 km/h verfügbar.
  • E (Economy): Die Leistung ist auf 98 kW begrenzt, per Kickdown können aber auch in diesem Fahrprogramm natürlich bis zu 132 kW abgerufen werden.
  • S (Sport): Maximale Leistung für maximale Beschleunigung, dementsprechend stehen 132 kW zur Verfügung.

Im Sportmodus ‘S’ erlebt man eine sehr schöne Beschleunigung bis 140 km/h. Selbst am Berg ist der Anzug beeindruckend kraftvoll. TESLA-Antrieb sei Dank: Ich hatte immer das komfortable Gefühl ausreichend Leistung abrufen zu können. Obwohl mich Elektrofahrzeuge mittlerweile meist zum ökologisch-bewussten (= verbrauchsoptimiert-langsamen) Fahren verleiten, war dies bei der B-Klasse nicht der Fall. Selbst im Economy-Modus geht es noch immer gefühlt flott voran, auch wenn der Wagen sich damit schon fast ‘konventionell’ anfühlt. Das Beschleunigungspedal braucht dann einen längeren Weg bis etwas passiert – gerade recht wenn man mit festen Schuhen unterwegs ist, mit welchen die Fussfeinfühligkeit etwas leidet.

Die Strassenlage ist sehr ordentlich für ein hochbauendes Fahrzeug, wie es die B-Klasse ist, und erinnert an ein kleines sportliches SUV. Abweichend von der Serienausstattung hatte der Testwagen Räder in der Grösse 225/45 R18.

Das Drei-Speichen-Lederlenkrad hat eine schöne Grösse und fühlt sich sehr angenehm an. Die Steuerung selbst gefällt nicht. Obwohl ruhig und trotzdem direkt, kann ich den Finger nicht auf das ‘Warum’ legen. Die Lenkradrückstellung gefällt mir ebenso nicht. Auch hier: dies ist ein subjektives, eher emotionales Empfinden.

Auch wenn der Wagen sehr leise ist, erlebt man bei höheren Geschwindigkeiten relativ hohe Windgeräusche. Die Abrollgeräusche gehen für die sehr grossen Räder in Ordnung. Besonders in der Stadt, bei langsamen Geschwindigkeiten, ist die elektrische B-Klasse mercedestypisch angenehm ruhig.

Die Bremsen verzögern sehr gut. Der Wagen bleibt auch bei einer Vollbremsung stabil in der Spur. Die Höhe der Rekuperation und damit der Verzögerung ist durch den Fahrer über das Bremspedal beeinflussbar (ca. 10 % des Pedalwegs). Die mögliche Rekuperationsleistung hängt wie üblich unter anderem vom Ladezustand und der Temperatur der Hochvoltbatterie ab.

Eine effektive Energierückgewinnung und damit eine Vergrößerung der Reichweite ermöglicht die Sonderausstattung radarunterstütztes, rekuperatives Bremssystem. Das System nutzt die Daten der Radarsensorik von COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS, um die Rekuperation und damit die Verzögerung bedarfsgerecht entweder zu erhöhen oder auf null zu senken. Wird ein langsam vorausfahrendes oder verzögerndes Fahrzeug registriert, führt eine Erhöhung des Rekuperationsmoments zu einer Reduzierung der Geschwindigkeit. Wenn kein bzw. ein weit entferntes oder beschleunigendes Fahrzeug erkannt wird, wechselt das Fahrzeug in den energiesparenden Segelmodus ohne Rekuperation. In Kombination mit COMAND ist die Regelung erweitert und berücksichtigt auch die Infos der Verkehrszeichenerkennung sowie im Navigationssystem hinterlegte Geschwindigkeitslimits.

Darüber hinaus gibt es bei dieser Sonderausstattung die Möglichkeit, mit Hilfe der Lenkradschaltpaddles zwischen vier verschiedenen Rekuperationsstufen zu wählen – von Segeln bis zu hoher Rekuperation mit sportlicher Fahrpedalkennlinie. Diese vier Rekuperationsstufen stehen zur Wahl:

  • D+: Segelbetrieb, keine Rekuperation
  • D: moderate Rekuperation
  • D-: hohe Rekuperation
  • DAuto: Rekuperation abhängig von Verkehrssituation

Ehrlich gesagt, ich nutzte lieber die Rekuperationspaddles als den radargestützten Assistenten – hatte aber auch meist freie Fahrt mit wenig Verkehrsaufkommen. Bei Berufsverkehr-Situationen, städtischem Stop & Go, würde ich wohl auch dankend auf die Automatik zurückgreifen. Die Anzahl der Lenkradpaddle-Rekuperationsstufen ist genau richtig. Wie schon beim Smart ED machte mir das Spiel mit Pulse & Glide (D+) besonders viel Spass. Der schwere B 250 E segelt wie ein Weltmeister. Ich finde es immer wieder eindrücklich wie weit man mit null Batterieenergie zurücklegen kann. Während einer Tunnelfahrt testete ich, ob die Bremsleuchten beim Rekuperieren aufleuchten: scheinbar nicht, ich konnte kein rotes Schimmern an den Tunnelwänden feststellen.

Obwohl Radartechnologie für den Rekuperationsassistenten genutzt wird, gibt es keinen echten adaptiven Abstandstempomat. Diese Funktion würde dem B 250 E sehr gut zu Gesicht stehen.

Auf einen Kreisverkehr zufahrend wurde ich vom Abstandsassistent (COLLISION PREVENTION ASSIST) vor dem Kunstwerk in der Mitte des Kreisels gewarnt. Der rote Warnindikator irritiert zunächst auch bei korrekter Arbeit: die Ausführung und Darstellung erinnert an eine Fahrzeugsystemwarnleuchte. Das Warnsymbol wäre besser im mittleren Bordcomputerdisplay aufgehoben. Der Totwinkel-Assistent funktionierte sehr ordentlich.

Die Bevormundungen halten sich erfreulich zurück. So kann ich z.B. unangeschnallt mit geöffneter Fahrertüre rückwärts rangieren. Dies muss mittlerweile explizit erwähnt werden – andere Hersteller erlauben dies nicht, und schalten im Extremfall sogar das Fahrzeug aus. Etwas zu lax war beim Testwagen jedoch der Umgang mit der neutralen Schaltstellung ‘N’: der Wagen konnte in aktiver Neutralstellung abgestellt und ausgeschalten werden.

Da ich kurz nach Rückgabe der B-Klasse zwei Tage einen BMW i3 REx fahren konnte, mein Eindruck in einem Satz: Der Mercedes fährt sich wie ein Mercedes, der BMW wie ein BMW.

Tachoabweichung

Tacho 30 50 80 100 110 120
GPS 28 48.5 78.5 98 108 119

Laden und Verbrauch
Via Wechselstrom (AC) Leitung lädt das im Motorraum untergebrachte Ladegerät die Batterie bei einem dreiphasigen Anschluss mit maximal 10-komma Kilowatt in der Stunde. Einphasig an die Haushaltssteckdose angeschlossen braucht es eine lange Nacht bis die Batterie wieder voll ist. Leider wurde die B-Klasse nicht für die Tesla Supercharger lizensiert. Auch Gleichstrom-Schnellladung (DC via CCS oder CHAdeMO) sieht Mercedes bei der B-Klasse nicht vor. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die strategische Ausrichtung des Lastenheftes ziehen: die B-Klasse Electric Drive wurde wohl hauptsächlich als EV-Feigenblatt für den kalifornischen Markt konzipiert. Selbst der kleinste elektrische Daimler, der Smart ED, überholt seinen grossen Bruder an den europäischen Elektronenzapfstellen – kann dieser doch mit dem optionalen 22 kW Ladegerät doppelt so schnell geladen werden. 11 kW Ladung zu Hause ist toll, damit hält sich auch die Last auf die Hausanschlussleitung noch im Rahmen. 11 kW Ladung unterwegs ist mühsam – wenn ich darauf warten muss, weiterfahren zu können.

Das Thermomanagement der B-Klasse Electric Drive umfasst auch die Kühlung des elektrischen Antriebs. So kann auch bei langen Bergauffahrten oder hohen Außentemperaturen die volle Leistungsfähigkeit aller Komponenten erreicht werden. Die Hochvoltbatterie wird über einen Niedertemperatur-Kreislauf gekühlt. Bei sehr hohen Temperaturen kann dieser über den Kältemittelkreislauf der Klimaanlage unterstützt werden. Für niedrige Temperaturen gibt es eine Batterieheizung.

Zusätzlich zum analogen Rundinstrument im Cockpit lässt sich die aktuelle Batteriekapazität (SOC = State-of-Charge) auch digital in Prozent ablesen. Durch das Zuschalten der extra Batteriekapazität im RANGE PLUS Modus kann die Reichweite um bis 15 Prozent gesteigert werden. Aber wie wird die Extrakapazität in der Anzeige berücksichtigt? Sowohl beim Laden im Normal- als auch im RANGE-Modus zeigt das Analoginstrument nach Vollladung 100 Prozent. Müsste das Analoginstrument 115 Prozent anzeigen (können)? Oder sind die angezeigten 100 Prozent die komplette RANGE PLUS Kapazität? Werden die RANGE PLUS kWh überhaupt mit angezeigt? Und wie verhält es sich im folgenden Szenario: ich lade RANGE PLUS und bekomme 100% SOC angezeigt – was passiert nun wenn ich z.B. 5% verfahre und daraufhin ohne RANGE PLUS nachlade, was wird dann angezeigt, und lädt der Wagen? Sehr verwirrend das Ganze.

Verbrauchsbeispiele:

  • Zwei Personen, am Steuer Hypermiler Felix Egolf: 17°C, leichter Regen und feuchte Fahrbahn, 39 Kilometer Strecke um den Zugersee mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 44 km/h: 14.8 kWh / 100 Kilometer. Aber gut, es war Sonntag, schlechtes Wetter – und wir waren in der Schweiz unterwegs. Dies war eine auf Wenigverbrauch getrimmte Fahrt bei der man sich im rückwärtigen Verkehr keine Freunde macht.
  • Zwei Personen plus Hund, Schweizer Autobahn, Zug <> Oftringen bei regennasser Fahrbahn, teilweise Regen, Klimaanlage / Licht / Infotainment waren aktiv, 143 Kilometer, 1:58h, 72 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit (davon auch längere Strecken mit 120 km/h): 22.7 kWh / 100 Kilometer.
  • Nach in Summe 610 gefahrenen Kilometer, von unterschiedlichen Fahrern, auf unterschiedlichen Wegen und Strassen, hatten wir einen sommerlichen Durchschnittsverbrauch von 20 kWh auf 100 Kilometer, bei einer Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h.

Die Winterreichweite ist bei jedem Elektroauto (wie auch bei Verbrennerfahrzeugen!) schlechter als die erzielbare Reichweite in den warmen Monaten. Beim Mercedes B-Klasse Electric Drive ist dies laut Anwenderberichten besonders ausgeprägt, und muss bei der Kaufentscheidung hinsichtlich des Streckenprofils berücksichtigt werden.

Infotainment
Herrlich die Ruhe! Kein Piepen hier, kein Piepen dort. Das Infotainmentsystem fährt ohne Startsound hoch und nervt nicht durch wiederkehrend belehrende Warnhinweise.

Das Audio 20 System kommt mit 14.7-Zentimeter-Farbbildschirm, Doppeltuner, MP3-fähigem CD-Player für die Hörbuchfreunde, sowie USB-Anschluss. Die optionale Soundanlage von Harmann-Kardon tönt sehr gut und würde auch einem leider nicht-vorhandenen DAB-Tuner gerecht.

Die Navigation erledigt das Becker System MAP PILOT. Dieses zeigte mir an einer EVite-Säule bei AMAG in Zug ladend keinerlei Ladesäulen-POIs in der Umgebung an. Weder jene Säule an der ich gerade lud, noch die Stromtankstellen im nahen Zugerland Einkaufscenter. Dafür wurden mir sämtliche konventionellen Tankstellen angezeigt, sowie der Mercedes-Händler ein paar Strassen weiter. Leider bietet dieser keinerlei Lademöglichkeiten.

Das feststehende Infotainment-Display löst sehr hoch auf. Drückt man auf den Plastikrahmen des Displays knarzt es vernehmlich. Da es kein touchdisplay ist, nicht weiter schlimm. Die Bedienung mittels simplen Dreh-Druck-Taster vor der Armlehne funktioniert gut. Auf das Wesentliche reduziert sind die Funktionen auch ohne Handbuchstudium verständlich. Mir bietet der Mercedes zu wenige Informationen hinsichtlich Verbrauch, Verbraucher, Trip-Monitor und Historie an.

Über die sog. Vehicle Homepage bzw. ‘Mercedes connect me’ kann am PC oder Smartphone über das Internet auf das Fahrzeug zugegriffen werden. So lässt sich etwa der aktuelle Ladezustand der Batterie abfragen, oder das Fahrzeug zu einem wählfreien Zeitpunkt vorheizen oder vorkühlen. Mein Testwagen kam ohne die benötigten Zugangsdaten, so dass ich die Vehicle Homepage nicht ausprobieren konnte. Da diese aber ‘baugleich’ mit der Vehicle Homepage des Smart ED ist, dürften die dort zeitweise vorhandenen Zugriffsproblemchen auch bei der B-Klasse präsent sein. Etwas Abhilfe schafft hier die App ‘EvAccess’ welche von einem unabhängigen Programmierer für Android Smartphones entwickelt wurde.

Sonstiges
Die ungedämmte Motorhaube überraschte mich negativ. Der Motorraum selbst ist zwar gut ausgefüllt, aber nicht durchgehend verkleidet. Spritzwasser gelangt in den Motorraum. Nicht weiter tragisch, aber unschön.

Hundetauglichkeit
Toni unser Testpudel fuhr bei der B-Klasse ausschliesslich im Kofferraum mit. Dieser ist grosszügig bemessen, besonders in der Höhe. Die Ladekante von ca. 65 cm Höhe ist zwar nicht besonders tief, dafür die Sitzpolsterhöhe der Rücksitze mit über 70 cm sehr hoch. Zu hoch um den Hund mit gutem Gewissen ein- und ausspringen zu lassen. Für uns wäre bei der B-Klasse der Kofferraum die erste Wahl. Durch die hoch aufschwenkende Heckklappe kann ein Hund auch gut rein- und rausgehoben werden. Die Luftzufuhr wird durch die im Fondbereich angebrachte Lüftungsdüse verbessert. Hochfrequente Störgeräusche traten nicht auf. Alles in Allem: die B-Klasse ist ein sehr ordentlicher Hundetransporter.

Eine weitere Meinung zur B-Klasse Electric Drive
Start in Zug gegen 5:45h. Es geht über die leere Autobahn nach Zürich. Ich fahre zurückhaltend, den Verbrauch im Blick habend. Der Mercedes ist so leise, dass auch auf der Autobahn die Abrollgeräusche die Geräuschkulisse bildet. Mit einem kleinen Knopfdruck auf den Radio-Einschaltknopf ist auch dieses Problem gelöst.

Die Restreichweitenangabe ist wie schon bei BMW perfekt. Die Übersichtsanzeige auf dem Infotainment-Display mit dem Verbrauch der letzten 15 Minuten hat mir persönlich keine grosse Freude bereitet: in mir kam immer ein schlechtes Gewissen auf, wenn der Verbrauch über dem angegebenen Wert für diese Auto lag. Ein Umschalten auf die Navigationskartenansicht erlöst mich. Auf der Heimfahrt bin ich auf der Autobahn.

Für die Heimfahrt habe ich Mut gefasst und bin auf der Autobahn mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gefahren. Auch hier ist der Verbrauch moderat. Meinen Arbeitsweg könnte ich mit der B-Klasse, zumindest im Sommer, fahren wie mit jedem anderen Auto auch – ich bräuchte mich von Geschwindigkeit oder Komfort nicht einschränken.

Der Rollmodus ist absolut konkurrenzlos. Ich brauchte nicht viel Eingewöhnung, um den Wagen immer öfters gezielt durch Nutzung der Lenkradwippen (Paddles) abzubremsen oder rollen zu lassen. Schöner fände ich es, wenn die Paddels von der Position nicht fix wären, sondern wie beim Mitsubishi Outlander PHEV mit dem Lenkrad mitdrehen würden.

Bremsen beginnt beim Mercedes mit Rekuperation. Die ersten Zentimeter Bremspedalhub betätigen nicht sofort die Scheibenbremsen, sondern verzögern per Energierückgewinnung in die Batterie. Dadurch reagiert das Bremspedal nicht linear, sondern gefühlt progressiv. Gewöhnungsbedürftig.

Alles in allem gefällt mir das Auto sehr gut. Auch die Platzverhältnisse sind sehr gut – aber der Preis! Das Auto ist auch wegen dem vielen Zubehör (auf welches ich verzichten könnte) zu teuer.

Fazit
Der Mercedes-Benz unter den Elektroautos, mit all den von Mercedes gewohnten und erwarteten Eigenschaften. Komfort, Sicherheit, Fahrgefühl – die B-Klasse bleibt B-Klasse. Beim Preis spielt sie gefühlt eine Klasse höher.

Hätte die B-Klasse Electric Drive den 48.5 kWh grossen Akku des chinesischen schwarzen Schafs, dem Denza, würde ich dem Fahrzeug auf dem hiesigen Markt schon beinahe ‘Tesla-Killer’ Qualitäten zusprechen. Natürlich agieren die Fahrzeuge in unterschiedlichen Klassen – ich bin mir jedoch sicher TESLA Motors hätte in D-A-CH einige Millionen Euro weniger Umsatz durch Fahrzeugverkäufe gehabt. Stattdessen hätten sie ausgleichende Einnahmen durch verkaufte Antriebe, Batterien und Lizenzen an Mercedes-Benz erwirtschaftet. Es gibt schlicht keinerlei Alternative zur Reichweite des Teslas, von daher gibt es viele ‘Klassenaufsteiger’ – zum Teil von Kleinst-, Klein- und Kompaktfahrzeugen kommend – unter den engagierten Elektromobilisten. Diesen ist das Tesla Model S eigentlich zu gross, zu leistungsstark oder zu tief. Die B-Klasse mit grösserer Batterie und Schnellladefähigkeit hätte die deutsche Alternative sein können.

Hüllen wir den Mantel des Schweigens um die fehlende Schnelllademöglichkeit welche den Einsatzradius stark begrenzt. Der Tesla-ähnliche Verbrauch, bedingt durch hohes Gewicht und hohem Aufbau, begeistert nicht, ist aber noch akzeptabel. Das fehlende Engagement von Daimler hinsichtlich Ausbauförderung der Schweizer Ladeinfrastruktur (z.B. als Mitglied bei EVite) ist zu kritisieren. Nicht einmal die Electric Drive verkaufenden Mercedes-/Smart-Niederlassungen bieten öffentlich-zugängliche Lademöglichkeiten an!

Man muss nehmen was da ist. Und auch das ist wahrlich nicht schlecht. Immerhin bekommt man den Antrieb, Controller und ein Ladegerät aus dem Tesla Model S. Der kräftige Motor, der grosszügige Innenraum, die Mercedes-typische Ruhe wissen zu gefallen. Weiterhin glänzt der B 250 E durch sehr gutes Licht, sehr bequeme Sitze und einfache Bedienung. Immer wieder gerne genommen: die Schaltpaddles um mit den hervorragenden Segelfähigkeiten zu spielen. Wenn der Electric Drive zum persönlichen Fahrprofil mit überschaubarer Reichweiteanforderung passt: eine solide Leistung.


Links

GoingElectric – Forum B-Klasse Electric Drive
Priusfreunde – Forum
My B Class Electric Drive – Forum (en)

ADAC – Auto-Test (PDF)
Auto Bild – Der Stern steht unter Strom
auto motor und sport – A-Klasse e-cell
auto motor und sport – So dynamisch kann stromern sein
auto motor und sport – Wer baut das beste deutsche Elektro-Auto?
auto motor und sport – Denza im Fahrbericht: Erste Fahrt im China-E-Auto von Daimler
Euro NCAP – Crashtest-Ergebnis
Handelsblatt – Gut getarnte Alternative
heise.de – Unterwegs in der Mercedes B-Klasse Electric Drive
Koray’s Car Blog – Antriebslos: Mercedes B-Klasse

Mercedes-Benz (Schweiz) – B-Klasse Electric Drive Sports Tourer
Mercedes-Benz (Deutschland) – B-Klasse Electric Drive Sports Tourer

Mercedes-Benz – Lebenszyklus B Klasse ED vs. konventionelle B Klasse (PDF)

Mercedes-Benz (Deutschland) – Interaktive Betriebsanleitung
Mercedes-Benz (USA) – Operator’s Manual (en)

Mercedes-Benz – Null Emission, volle Emotion: Elektromobilität bei Daimler – Geschichte der Elektrofahrzeuge mit Batterie

Android app – EvAccess
Android app – Charge&Pay für Mercedes-Benz

 





Schreibe einen Kommentar